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...eine Botschafterin bzw. ein Botschafter?

15.05.2018 - Artikel
Bundesadler an der deutschen Botschaft Tel Aviv
Bundesadler an der deutschen Botschaft Tel Aviv© Photothek.net/Koehler

Botschafterinnen und Botschafter haben den Auftrag, in den Ländern, in denen sie arbeiten, mit anderen Leuten zu sprechen. Möglichst mit denen, auf die es ankommt: zum Beispiel Politiker, Regierungsbeamte und Wirtschaftsleute. Denn ein Botschafter soll erfahren, was im Gastland passiert und was dort wichtig ist.

Was Botschafter über die Politik, die Wirtschaft und vieles andere mehr in ihrem Gastland erfahren und beobachten, berichten sie dem Auswärtigen Amt in Berlin. Die deutschen Botschafter und Botschafterinnen sollen aber nicht nur beobachten und berichten, was in ihrem Gastland passiert. Sie sollen auch der Regierung und den Menschen im Gastland erklären, was und warum etwas in Deutschland passiert. Vor allem sollen sie dafür sorgen, dass sich die Beziehungen zwischen Deutschland und dem Gastland gut entwickeln.

Alle drei Jahre umziehen

Diplomatinnen und Diplomaten radeln am Climate Diplo Day durch Paris
Diplomatinnen und Diplomaten radeln am Climate Diplo Day durch Paris© AA

Mit Leuten zu sprechen, wichtige Dinge im Gastland zu erfahren und andererseits über Deutschland zu informieren, hört sich nach nicht viel Stress an. Aber das Leben von Botschaftern kann sehr anstrengend sein. Denn: Sie ziehen regelmäßig um, durchschnittlich alle drei Jahre. Für ihre Familien heißt das dann auch: alle drei Jahre ein neues Land, eine neue Sprache, eine neue Schule und –hoffentlich– auch neue Freunde.

Und: Deutsche Botschafter müssen auch Deutschland gut genug kennen, damit sie in ihrem Gastland erklären können, was gerade in Deutschland passiert und warum. Dafür ist es wichtig, dass sie zwischendurch immer wieder für längere Zeit im Inland wohnen. Dann heißt es wieder: Koffer und Kisten packen und zurück nach Berlin.

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