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Vereinte Nationen

Vereinte Nationen: Zusammen sind wir stark!

Blauhelme, Internationaler Gerichtshof, Sicherheitsrat - diese Begriffe gehören alle zu den Vereinten Nationen - was machen sie und warum sind sie wichtig?

Das Logo der Vereinten Nationen (United Nations)
Das Logo der Vereinten Nationen (United Nations)© photothek.net

In New York treffen sich Vertreter von 193 Ländern und sie sitzen vereint im selben Haus: im Hauptquartier der Vereinten Nationen. Sie sind natürlich nicht immer einer Meinung, häufig streiten sie auch miteinander. Aber es ist viel besser, hier mit Worten zu streiten als mit Soldaten und Waffen.

Die Vereinten Nationen gibt es schon lange: seit 1945, also seit etwas mehr als 70 Jahren. Keine Mitglieder sind zum Beispiel der Vatikanstaat und einige nicht von allen anerkannte Länder wie Palästina, Nordzypern und Kosovo.

Worum geht es bei den Vereinten Nationen?

Bei den Vereinten Nationen geht es um sehr wichtige Themen: Dass Frieden herrscht, dass alle Menschen genug zu essen, zu trinken und sauberes Wasser haben. Dafür müssen sich alle Länder, starke wie schwache, an Regeln halten.

Das hört sich gut und einfach an. Und eigentlich würde man sagen: Da müssen doch alle mit einverstanden sein und die Regeln auch beachten. Denn wer ist schon für Krieg oder wer will, dass andere Menschen hungern? Und, na klar, natürlich dürfen die Starken sich nicht alles erlauben, nur weil sie stärker sind.

Wie funktionieren die Vereinten Nationen?

Wenn irgendwo auf der Welt ein Krieg ausbricht, trifft sich meist sofort der Sicherheitsrat. Im Sicherheitsrat sitzen 15 Länder – ein kleiner Teil der 193 Mitglieder. Fünf Länder sind immer dabei: Russland, China, Frankreich, Großbritannien und die USA. Das ist so, weil sie den Zweiten Weltkrieg gewonnen haben. Die anderen 10 werden immer für zwei Jahre gewählt. Der Sicherheitsrat ist das wichtigste Gremium, wenn es um Krieg oder Frieden geht. Er kann entscheiden, was gemacht werden soll, wenn sich ein Land nicht an die Regeln hält.

In Den Haag in den Niederlanden gibt es noch den Internationalen Gerichtshof (IGH). Er entscheidet Rechtsstreitigkeiten zwischen Staaten, die seine Gerichtsbarkeit anerkennen.

Ein Blauhelm auf Friedensmission in Haiti
Ein Blauhelm auf Friedensmission in Haiti© dpa/picture-alliance

Außerdem schicken die Mitgliedsländer Soldaten für friedenssichernde und friedenserhaltende Einsätze in Krisengebiete. Die Friedentruppen der Vereinten Nationen werden häufig auch einfach „Blauhelmsoldaten“ genannt, weil sie auffällige blaue Helme tragen.

 

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