Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Umwelt

Umwelt

Umwelt, © AA

15.05.2018 - Artikel

Umwelt – eine lebenswichtige Ressource

Kind in Asien beim Wasserholen
Kind in Asien beim Wasserholen© picture-alliance/dpa

Sich vorzustellen, nur einen Liter Wasser am Tag zu haben – zum Waschen, Kochen und Trinken – ist schwer. Aber viele Menschen in Afrika, in Zentralasien oder im Nahen Osten haben nicht mehr – und manche müssen sogar für dies bisschen Wasser sehr weit laufen. Oder irgendwann einen anderen Ort ziehen, weil alle Quellen versiegt sind. Deshalb gibt es oft Streit um Wasser: um Quellen, Flüsse und wie sie genutzt werden dürfen. Wenn zwei Länder sich deswegen streiten, versuchen Diplomaten zu vermitteln und gerechte Lösungen für alle Seiten zu finden. 

Wirbelstürme, Dürren und Überschwemmungen

Wirbelstürme, Überschwemmungen und extreme Hitze- oder Kälteperioden hat es zwar in der Erdgeschichte schon immer gegeben. Doch die Forscher sind sich einig: Weil wir Menschen immer mehr Treibhausgase produzieren, ändert sich das Wetter - weil es im Durchschnitt weltweit wärmer wird.

Diese Erwärmung darf aber nicht zu stark werden, nicht mehr als 2 Grad Celsius. Kein Land kann das alleine schaffen. Nur wenn möglichst viele Staaten auf der Welt zusammenarbeiten, kann das gelingen. Alle sind für den Schutz des Klimas, klar. Aber viele Menschen auf der Welt wollen auch einen hohen Lebensstandard - wir in Deutschland ja auch. Nur: Mehr Autos und mehr Industrie bedeuten auch mehr Treibhausgase und Luftverschmutzung. Die Frage ist also: Was ist gerecht, wie viel Luftverschmutzung darf jeder Mensch verursachen?

Eisbären wandern übers Eis
Eisbären wandern übers Eis© dpa /picture-alliance

Regierungen müssen deshalb miteinander besprechen, wer welchen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Auf diesem Weg sind wir schon vorangekommen - aber noch nicht weit genug. Noch machen leider nicht alle Länder mit. Also treffen sich die Vertreter vieler Länder weiterhin, um möglichst alle Regierungen der Welt mit ins Boot zu bekommen und  Absprachen zu treffen, an die sich alle halten müssen.

Bei der letzten UN-Klimakonferenz in Bonn haben die Vertreter zusammen mit Wissenschaftlern, Umweltaktivisten und Wirtschaftsexperten aus fast 200 Nationen besprochen, wie man bis zum Jahr 2020 die Stromerzeugung auf erneuerbare Energien, also aus Quellen wie Wind und Sonne, umstellen kann.

Viele Tier- und Pflanzenarten sind bedroht

Der Klimawandel, aber auch die Ausbreitung der Städte   und die Abfälle der Menschen engen den Lebensraum der Tiere ein. Den Eisbären zum Beispiel schmilzt durch die weltweite Erderwärmung ihr Zuhause unter den Pfoten weg. Aber nicht nur Eisbären, sondern noch viele andere Tiere und Pflanzen könnten deswegen sogar aussterben: Jede dritte Tier- und Pflanzenart in Deutschland ist bedroht. In anderen Ländern ist die Lage noch schlimmer.

Um das zu verhindern, arbeitet Deutschland mit anderen Ländern zusammen: Deutschland hat Abkommen unterzeichnet, um Pflanzen und Tiere zu schützen. So zum Beispiel das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) oder das Internationale Übereinkommen zur Regelung des Walfangs, das Fangquoten festsetzt, damit die Wale nicht aussterben.

 

nach oben